Sporthomedic

Qualitätsbericht 2009

Strukturierter Qualitätsbericht gem. § 137 Absatz 1 Satz 3 Nr. 6 SGB V für das Berichtsjahr 2009

Inhaltsverzeichnis

A. Struktur- und Leistungsdaten der Praxisklinik

A-1 Allgemeine Kontaktdaten der Praxisklinik
A-2 Historie der Praxisklinik
A-3 Personelle Ausstattung der Praxisklinik
A-4 Fallzahlen der Praxisklinik


B. Struktur- und Leistungsdaten der Praxisklinik

B-1 Ambulante konservative Therapie
B-2 Ambulante operative Therapie
B-3 Stationäre operative Therapie

C. Qualitätssicherung

C-1 Teilnahme im Rahmen des Qualitätsmanagementsverfahrens
(DIN ISO 9001)

D. Qualitätsmanagement

D-1 Qualitätspolitik
D-2 Qualitätsziele
D-3 Instrumente des Qualitätsmanagements

A Struktur- und Leistungsdaten

A-1 Allgemeine Kontaktdaten der Praxisklinik

Name: Orthomedikoeln

Straße: Vorgebirgstr. 118

PLZ / Ort: 50969 Köln

Telefon: 0221-39807980

Telefax: 0221-398079899

E-Mail: info@tobolski.de

Internet: www.orthomedikoeln.de


A-2 Historie der Praxisklinik

Am Praxisstandort wurde im Jahr 1991 durch Dr. Pieczykolan eine chirurgische Einzelpraxis gegründet, die von ihm bis zum 31.12.2000 alleine geführt wurde.

Am 01.01.2001 trat Dr. Oliver Tobolski als vollberechtigter Teilhaber in die Praxisklinik ein, die zunächst als Gemeinschaftspraxis weitergeführt wurde.

Im Jahr 2005 erfolgte eine Separierung der beiden Praxisteilhaber (Job-Sharer), sodass im Außenverhältnis eine Gemeinschaftspraxis, im Innenverhältnis eine Praxisgemeinschaft etabliert wurde.

Zwischen 2005 und 2008 erfolgte eine kontinuierliche Expansion beider Praxisteile, sodass seit Ablauf des Jahres 2008 der Praxisteil Dr. Pieczykolan mit zwei festangestellten fachärztlichen Assistenten im Schwerpunkt die Fußchirurgie abdeckt.

Der Praxisteil Prof. Dr. Tobolski expandierte ebenfalls kontinuierlich, seit dem 01.04.2008 erfolgte eine personelle Aufstockung im ärztlichen Bereich mit der Einstellung des fachärztlichen Kollegen Dr. Lidolt.

Der Schwerpunkt des Praxisteils Prof. Dr. Tobolski beinhaltet die sportorthopädische Betreuung von Breiten- und Leistungssportlern.

Einen besonderen Schwerpunkt stellt die operative Behandlung von Knie- und Sprunggelenksverletzungen dar.

Durch die vorangegangene Tätigkeit von Prof. Dr. Tobolski als Polizeiarzt der Stadt Köln besteht ein großer Teil des Patientenstamms aus Polizeibeamten.


A-3 Personelle Ausstattung der Praxisklinik

Praxisinhaber: Prof. Dr. Tobolski
Ärztlicher Mitarbeiter: Dr. Lidolt (Facharzt f. Chirurgie) Vollzeit
Sekretariat: Katrin Jankowski, Vollzeit
Praxisleitung: Christiane Auras, Vollzeit
Mitarbeiter: Desiree Dannenfeld, Vollzeit
Alexia Altobelli, Vollzeit
Marion Lindert, Teilzeit
Beatrice Höser, Teilzeit
OP-Schwester: Maria Vieren
Auszubildende: Nina Deraedt
Reinigungskraft: Elfriede Wiesner

A-4 Fallzahlen der Praxisklinik

Pro Quartal werden in der Praxis Prof. Dr. Tobolski ca. 1300 Patienten ambulant behandelt.

Im Jahr 2009 wurden 199 ambulante und 217 stationäre Operationen durchgeführt. Mit 234 Eingriffen lag hier der Schwerpunkt bei arthroskopischen Eingriffen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Es wurden Kreuzbandersatzplastiken, Meniskusversorgungen (Nahtverfahren und Resektionen) und das gesamte Spektrum der Knorpelchirurgie im Kniegelenk durchgeführt.
An der Schulter wurden subacromiale Dekompressionen und alle stabilisierende und rekonstruktive Eingriffe (Rotatorenmanschettenrefixationen, SLAP-Refixationen, Bankartrefixation, Kapselraffungen) durchgeführt.
Diagnostische Arthroskopien, knorpelchirurgische Eingriffe und Adhäsiolyen erfolgten im oberen Sprunggelenk.
Ein weiterer operativer Schwerpunkt ist die Vorfußrekonstruktionschirurgie bei Vorfußdeformitäten, die in der Regel unter stationären Bedingungen erfolgte.
Komplettiert werden die Operationen durch eine Vielzahl handchirurgischer Eingriffe (Ringbandstenosen, Karpaltunnelsyndrome, Tendovaginitiden), Operationen von Epicondylitiden, Achillessehnen-Operationen (frische und ältere Rupturen, Achillodynien) und Herniotomien (Leistenhernien)

B. Struktur- und Leistungsdaten der Praxisklinik

B-1 Ambulante konservative Therapie

In der ambulanten konservativen Therapie erfolgt die nichtoperative Therapie vornehmlich von Sportverletzungen des Schulter-, Hand-, Knie- und oberen Sprunggelenkes.

Die Praxisklinik kann auf eine hochmoderne diagnostische Abteilung zurückgreifen; insbesondere Ultraschalldiagnostik, Kernspintomographie und digitale Röntgendiagnostik ermöglichen differenzierte Untersuchungstechniken.

Ein Schwerpunkt der Behandlung stellt die konservative Arthrosetherapie (physiotherapeutische Behandlung, intraartikuläre Hyaluronsäuretherapie, Kräftigungstherapie) dar.

Die Patienten werden im Rahmen des konservativen Vorgehens sportmedizinisch beraten und betreut, sodass lediglich therapieresistente Beschwerden einer operativen Therapie zugeführt werden müssen.

Im Quartal werden ca. 1300 Patienten im Rahmen des Ambulatoriums gesehen und einer differenzierten Diagnostik zugeführt.

Geplant ist eine Expansion mit Einbindung einem Trainingszentrum für Sportler in den gleichen Räumlichkeiten.

Die Realisation dieses Projektes ist für Anfang 2010 geplant.


B-2 Ambulante operative Therapie

Ein Schwerpunkt der ambulanten operativen Therapie stellt die arthroskopische Behandlung von Verletzungen des Knie- und Schultergelenkes sowie oberen Sprunggelenkes dar.

Die notwendigen ambulanten operativen Therapien werden im OP-Zentrum St. Marien-Krankenhaus, Ambulantes OP-Zentrum Köln Innenstadt, Kunibertskloster 11 – 13, 50668 Köln, www.Aoz-koeln.de durchgeführt.

Nach intensiver Vordiagnostik erfolgt bei dem passenden Patientenklientel eine Eingliederung in die ambulante operative Therapie im St. Marien-Krankenhaus.

Nach Durchführung des Eingriffs im ambulanten OP-Zentrum erfolgt die weitere Nachbehandlung im Rahmen der Sprechstunde der Praxisklinik.

Die ständige Erreichbarkeit der Operateure erfolgt durch eine dem Patienten ausgehändigte Notfallnummer.

B-3 Stationäre operative Therapie

Aufwendige Operationen bzw. Operationen, bei denen eine häusliche Nachbehandlung nicht gewährleistet ist, werden in der Konsiliarabteilung des Krankenhauses Wesseling durchgeführt.

Hier erfolgen vornehmlich komplexe Kniebehandlungen, Schulteroperationen sowie die gesamte operative Vorfußrekonstruktionschirurgie bei Vorfußdeformitäten.

Ein Schwerpunkt der operativen Therapie im Krankenhaus Wesseling stellt die Kreuzbandchirurgie und Vorfußrekonstruktion dar.

Die Patienten werden am OP-Tag stationär aufgenommen, und für ca. 2 – 3 Tage postoperativ stationär nachbehandelt.

Sowohl die operative Therapie als auch die Nachbehandlung erfolgt durch die Operateure von Orthomedikoeln.

D-1 Qualitätspolitik

Qualitätsmanagement ist in der Unternehmensstrategie von Orthomedikoeln verankert und hat damit einen hohen Stellenwert in der Praxisklinik.

In der Praxisklinik wird ein Qualitätsmanagement betrieben, das die Interessen und das Wohl der Patienten in den Vordergrund stellt.

Die Sicherstellung einer hochwertigen medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Patientenversorgung ist die erste und wichtigste Aufgabe.

Die Qualität unserer Leistung überprüfen wir ständig, um sie auf einem hohen Niveau zu halten und bei Bedarf zu verbessern.

Fünf Organisationsprinzipien bilden die tragenden Säulen der Firmenphilosophie und folgen einem dezentralen Konzept:

- Patientenorientierung
- Mitarbeiterorientierung
- Innovative chirurgisch/orthopädische Therapie
- Gesunderhaltung und Prävention
- Integrität


Leitsätze zum Qualitätsmanagement:


1. Die Zufriedenheit der Patienten und Zuweiser soll kontinuierlich erhöht werden. Es werden regelmäßig Befragungen durchgeführt, um die Zufriedenheit der Patienten und Zuweiser zu ermitteln und unsere Leistungen zielgerecht hinsichtlich unserer Bedürfnisse zu verbessern.

2. Qualitätsmanagementmaßnahmen mit dem Ziel der Erhöhung der Patientenzufriedenheit haben höchste Priorität.

3. Wir ermutigen und fordern unsere Patienten auf, Wünsche und Beschwerden zu äußern (z.B. kontinuierliche Patientenbefragung).

4. Zuweiser werden regelmäßig und umfassend über das Leistungsspektrum der Praxisklinik informiert, z.B. über Veranstaltungen und schriftliches Informationsmaterial. Allen Zuweisern stehen bei Fragen kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

5. Die Patienten werden auf hohem medizinischem Niveau versorgt. Standards diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen sichern die einheitliche und kompetente Vorgehensweise aller Mitarbeiter anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse.

6. Eine hochwertige medizinische Versorgung unserer Patienten mit hoher Ergebnisqualität stellt das oberste Ziel im Qualitätsmanagement dar. Die Praxisklinik beteiligt sich an Maßnahmen der externen Qualitätssicherung über das gesetzlich geforderte Maß hinaus und nutzt die Ergebnisse für kontinuierliche Verbesserung und Anpassung der medizinischen Versorgung.

Qualitätsziele

Die Qualitätsziele sind Bestandteil der jährlichen Gesamtzielplanung der Praxisklinik.

Sie orientieren sich am medizinischen Leistungsspektrum, am Praxisklinikleitbild, an den Erwartungen unserer Patienten und an den gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Abgeleitet von den Qualitätszielen der gesamten Klinik werden jährliche Qualitätsziele und Maßnahmen festgelegt.

Ziele des Qualitätsmanagements:

- kontinuierliche Weiterentwicklung des Einrichtungsinternen Qualitätsmanagementsystems
- Organisationsentwicklung
- adäquater Umgang mit Ressourcen und Risiken
- Ausrichtung aller Qualitätsmanagementmaßnahmen im Hinblick auf Patientenorientierung
- kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsabläufe
- systematische Identifizierung von Verbesserungspotentialen
- nachhaltige Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen
- Steigerung der Mitarbeiter-/und Patienten- und Zuweiserzufriedenheit
- Etablierung einer qualitätsfördernden Infrastruktur

Instrumente des Qualitätsmanagements

Die Umsetzung des Qualitätsmanagements erfolgte durch ein strukturiertes Prozessmanagement.

Die Prozessorientierung erlaubt es, alle Abläufe einer Praxisklinik transparent und allgemein verständlich darzustellen. Die Prozesse werden in 3 Gruppen unterteilt:

1. Kernprozesse: Alle patientenabhängigen Abläufe von der Aufnahme bis zur Entlassung
2. Führungsprozesse: Alle die Führung der Praxisklinik betreffenden Abläufe
3. Unterstützungsprozesse: Alle dienstleistungsabhängigen Abläufe

Sämtliche Prozesse und klinische Abläufe werden als SOLL-Prozesse festegelegt und schriftlich fixiert, z.B. in Behandlungspfaden, ärztlichen und pflegerischen Standards, Dienst- und Verfahrensanweisungen etc.

Um eine ständige Verfügbarkeit und Aktualität aller schriftlichen Regelungen zu gewährleisten, ist in der Praxisklinik ein Dokumentenmanagement im Rahmen der Praxissoftware (Medistar) implementiert. Alle Qualitätsmanagement-relevanten Dokumente sind in einem Handbuch strukturiert und in der Praxis-EDV für alle Mitarbeiter veröffentlicht.

In regelmäßigen Abständen erfolgt die Bewertung des Qualitätsmanagements anhand folgender Instrumente:

- Selbstbewertung
- Fremdbewertung
- Methoden interner Qualitätssicherung
- Externe Qualitätssicherung
- Externe und interne Audits

Verantwortlich für den Qualitätsbericht:

Praxisinhaber Prof. Dr. med. Oliver Tobolski
Vorgebirgstr. 118, 50969 Köln
Tel. 0221-39807980
info@tobolski.de

Qualitätsmanagement:
Frau Christiane Auras
Tel. 0221-398079833
auras@tobolski.de

www.tobolski.de
Suche

Zertifiziert nach DIN ISO 9001

Zertifizierte, hohe Qualität sowohl in Diagnostik als auch in nichtoperativer und operativer Therapie.
Den Qualitätsbericht 2009 finden Sie hier online.

Mehr...

Terminvereinbarung 02 21 – 39 80 79 80

SPORTHOMEDIC
Vorgebirgstraße 118
50969 Köln (Zollstock)

Mehr...

Parkmöglichkeiten

Ein besonderer Service: Nutzung der Tiefgarage (Einfahrt Herthastraße) – die 1. Stunde ist kostenfrei.

Links

Interessante, weiterführende Informationen.

Mehr...